
Wir verließen unsere schöne Villa mit tollem Pool und brachen also Richtung Mt. Batur einem erloschenen Vulkan auf. Die Fahrt dorthin war mit etwa 2 Stunden angesetzt. Die Fahrt ließ uns an einer Zeremonie teilhaben bei welcher ein Dorf komplett mit in weißen Leinen eingeschwungenen Männern aus der gesamten Umgebung eingenommen wurde. Alle hatten ihren traditionellen Säbel an der Hüfte befestigt und vor uns war die Straße Blockiert da sie zu hunderten vor dem Tempel wie ein Haufen Ameisen umherwuselten. Nach 20 Minuten hatten sie sich alle organisiert und waren zur Abfahrt auf Mopeds, kleinen LKWs mit offener Ladefläche und zu Fuß abfahrbereit. Ansonsten gab es auf dem Weg zur neuen Unterkunft keine weiteren Unterbrechungen oder spezielle Ereignisse. Bis zur Ankunft am Vulkankrater wo wir von der örtlichen Mafia für die Einfahrt in den Ort kurz zu Kasse gebeten wurden. Je Person 2,50€ Wegezoll.
Aber gut, aufregen hilft hier nicht da unser Fahrer natürlich auch keine Schwierigkeiten haben wollte. Der Ausblick war allerdings schon Imposant. Wir fuhren am Kraterrand die Straße entlang mit einem tollen Blick auf den Kratersee und es kam eine Art schweizer Alpen-Kulisse vor uns auf. Wir hatten uns zwei Nächte in das Black Lava Hostel mit Thermalpool (gewärmt vom Vulkanofen) eingebucht. Dazu gab es von morgens zum Frühstück bis Abends ca. 18:00 Gratis hunderte von Fliegen welchen einen den ganzen Tag lang begutachten wollten, dazu. Allerdings, ab 18 Uhr waren sie schlagartig weg als ob Lucifer sie persönlich zurückgerufen hätte. Da wir erst gegen 15:00 in der Unterkunft ankamen gab es an diesem Tag nur noch einen Gang durchs Örtchen, was zum essen und dann ab in unseren privaten Thermalpool.
Für den nächsten Tag hatten wir eine Jeep-Tour in die Lava-Stone und Lava-Sand Gebiete organisiert. Ein 45 Jahre alter Suzuki Jeep knatterte mit uns die Straßen entlang, Federung hatte sich schon vor 20 Jahren verabschiedet und unser persönlicher Fahrer war einer der ersten welcher hier 2012 mit den Lavaausflügen für Touristen angefangen hatte. Der letzte Ausbruch liegt ca. 12.000 Jahre zurück und als wir der erkalteten Gesteinsmasse des Lavastromes gegenüberstanden ging es Off Road ins Gelände. Nach 3 Minuten blieb unsere Inselkutsche liegen und wir hatten 10 Minuten um uns auf dem schwarzen Untergrund mit riesigen übereinander geschobenen Gesteinsformationen umzusehen. Klettern, Fotos machen, schauen ob der Wagen wieder läuft und auch diese Naturgewalt wahrnehmen welche sich hier ergossen hatte. Dann knatterte es laut auf und die Fahrt ging weiter durch holpriges Gelände mit großen Felsen welches Ausspuckmaterial vom letzten Naturschauspiel war. Durchgeschuckelt ging es weiter hinauf in Richtung Ascheablagerung und einem noch aktiven kleineren Vulkan welcher nachträglich entstanden ist und auch sichtbar Rauch bzw. Dampf abgibt und seinen letzten Ausbruch vor etwa 40 Jahren hatte. Hier waren Motorcrossfahrer und auch andere Jeeps mit Touristen unterwegs. Und selbst dort, mitten im nirgendwo kam ein Verkäufer mit Baby im Arm und Bildern in der Hand welche er verkaufen wollte. Ein paar Fotos später ging es zurück Richtung steinigem Gelände mit Schiffschaukelatmosphäre. Fliegen gabe es auch hier kostenlos mit dazu. Die Region ist die Hauptanbaufläche für Gemüse da der Boden sehr Nährstoffreich ist. Noch vor ein paar Jahren war die Anbausaison 6 Monate, nachdem allerdings angefangen wurde mit Dünger nachzuhelfen wird nun das ganze Jahr über angebaut und das zur hellen Freude des Fliegengeschwaders. Thermalbad, Abendessen und Sachen packen für die Abreise zum Fährhafen am nächsten Tag.
Wir verlassen Schmuddel-Island und ziehen weiter nach Lombok, der „Island of a thousand mosques“. Hier hoffen wir auf etwas Ruhe und den Insel Vibe welchen wir wir auf Bali nicht wirklich finden konnten.
„Laid Back Sunshine Reggae“
Ob uns das Lombok wirklich bieten kann, erfahrt ihr in der nächsten Ausgabe
Hallo liebe Familie Schmalschläger,wir hoffen es geht euch soweit allen gut .Wir wünschen euch weiterhin eine schöne Zeit und viele schöne und interessante Eindrücke.Passt auf euch auf .Liebe Grüße von Familie Ehresmann
Hallo ihr vier Unersätlicern. Man kann nur staunen was ihr alles wegsteckt,aber es ist toll und wir wünschen euch weiterhin solche erlebnisreichen Tage